19.01.2009
Brandhofgasse auf Grund eines Brandes derzeit nicht benützbar!
Wir bitten alle Patienten sich vorübergehend mit allen Anliegen an die Praxis in der Morellenfeldgasse zu wenden.


Die 4 Grundlagen sportlicher Leistungen
Das Zustandekommen von sportlichen Leistungen ergibt sich aus dem komplexen Zusammenwirken mehrerer Teilfaktoren. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Sie beim Optimieren der einzelnen Fähigkeiten zu unterstützen.


Grundlage 1: Ausdauer
 
   
Die Ausdauerleistungsfähigkeit spielt bei fast allen Sportarten eine wichtige Rolle. Dabei steht eine gut entwickelte Grundlagenausdauer im Vordergrund. Sie bildet in den meisten Sportarten die Voraussetzung zur Steigerung der Leistungsfähigkeit. Neben der Erhöhung der physischen Leistungsfähigkeit ergeben sich durch ein gezieltes Training der Grundlagenausdauer weitere positive Auswirkungen:
  • Optimierung der Erholungsfähigkeit
  • Minimierung von Verletzungen
  • Steigerung der psychischen Belastbarkeit
  • Konstant hohe Reaktions- und Handlungsschnelligkeit
  • Verringerung technischer Fehlleistungen
  • Vermeidung ermüdungsbedingter taktischer Fehlverhaltensweisen
  • Stabilere Gesundheit

Aus diesem Grund hat sich eine spezielle Leistungsdiagnostik nicht nur in den klassischen Ausdauersportarten, sondern auch in Ball- oder Mannschaftssportarten als sinnvoll erwiesen.

Wir bieten daher:
  • Belastungstests mit oder ohne Laktatleistungskurve am Fahrrad oder Laufband
  • Individuell abgestimmte Trainingsempfehlungen (basierend auf den Testergebnissen)
  • Re-Tests: wiederholter Belastungstest zur Überprüfung der Wirksamkeit des durchgeführten Trainings.
  • Feldtests: die ermittelten Trainingsintensitäten werden direkt im sportartspezifischen Training überprüft.


Grundlage 2: Kraft
 
Die meisten Sportarten weisen sehr begrenzte bzw. einseitige Belastungsstrukturen auf. Diese oft einseitigen muskulären Beanspruchungen führen zu einer einseitigen muskulären Kraft- entwicklung und damit zu einem Mißverhältnis zwischen der immer stärker werdenden Antriebsmuskulatur und der vernachlässigten Muskulatur der Gegenspieler bzw. der nur wenig beachteten Haltemuskulatur. Langfristig können ungleiche Kraftverhältnisse zu Leistungseinbußen, Verletzungen und Beschwerden führen.

Es empfiehlt sich daher, bereits vorhandene muskuläre Dysbalancen und Abschwächungen zu ermitteln, und sowohl im Hinblick auf eine Leistungsverbesserung, als auch auf eine Vorsorge ungleichen Kraftverhältnissen durch ein gezieltes Ausgleichstraining gegenzusteuern.

Wir bieten daher:
  • Manuelle Muskelfunktionstests
  • Isometrische Kraftmessungen mit dem Back-Check System
  • Auswertung und Darstellung der muskulären Defizite und Trainingsplanerstellung

Isokinetische Kraft- und Kraftentwicklungsmessung für die knie- und sprunggelenksbewegende Muskulatur


Grundlage 3: Beweglichkeit
        
Eine optimale Ausbildung der Beweglichkeit vermindert die Verletzungsgefahr, baut muskuläre Dysbalancen ab und dient der Regeneration. Sie wirkt sich auch in komplexer Weise positiv auf die Entwicklung der physischen Leistungsfaktoren Ausdauer und Kraft aus:

Verkürzte und unzureichend dehnfähige Muskeln weisen eine verringerte Kraftfähigkeit auf: Bei erhöhter Beweglichkeit können Bewegungen kräftiger und schneller ausgeführt werden, da der Beschleunigungsweg verlängert und der Widerstand der Gegenspieler verringert. Weiters werden über eine Vordehnung mehrere Muskelfasern in den Bewegungsablauf einbezogen.

Ein gezieltes Dehnungsprogramm der Laufmuskulatur führt zu einer erhöhten Laufökonomie und damit auch zu einem geringeren Energiebedarf. Durch die größere Beweglichkeit können die Laufbewegungen leichter, d.h. mit geringerem Widerstand der Antagonisten durchgeführt werden.
Ein gezielt und konsequent durchgeführtes Dehnprogramm steigert die sportliche Leistung durch höhere Kraft- und Ausdauer- fähigkeiten und bewirkt eine schnellere Wiederherstellung nach sportlichen Belastungen.

Wir bieten daher:
  • Erhebung eines Ganzkörperdehnstatus
  • Kontrolliertes Erlernen von sportartspezifischen Dehnungsübungen unter sportwissenschaftlicher Anleitung


Grundlage 4: Koordination   

"Gute Kondition verpufft ohne gute Koordination." Die koordinativen Fähigkeiten bilden das Herzstück jeder Bewegungsausführung. Sie sind die Grundlage einer hohen sensomotorischen Lernfähigkeit, d.h. je höher ihr Niveau, desto schneller und effektiver können neue bzw. schwierige Bewegungen erlernt werden.

Bereits bekannte Bewegungen können durch Koordinationstraining präziser gesteuert und ökonomischer ausgeführt werden. Hohe Ökonomisierung erlaubt es, Bewegungen mit einem geringeren Aufwand an Muskelkraft zu vollziehen und energiesparender zu arbeiten. Eine Verbesserung der Koordination führt somit auch zu einem höheren Ausnutzungsgrad der konditionellen Fähigkeiten. In verletzungsträchtigen Situationen stellt ein hoher Grad an koordinativen Fähigkeiten einen wichtigen Faktor zur Prävention dar.

Wir bieten daher:
  • Koordinationstests
  • Individuelle Trainingsbetreuung mit intensiver Koordinations- schulung unter Berücksichtigung der speziellen Fähigkeiten für die jeweilige Sportart
  • Erstellung eines Heimprogramms
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