19.01.2009
Brandhofgasse auf Grund eines Brandes derzeit nicht benützbar!
Wir bitten alle Patienten sich vorübergehend mit allen Anliegen an die Praxis in der Morellenfeldgasse zu wenden.


Physiotherapie
Wirbelsäulentherapie nach Mc Kenzie
     
Dieses Konzept ist eine Methode zur Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen und Schmerzen in der gesamten Wirbelsäule (Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule). Das Ziel dieser Technik ist einerseits die Behandlung aktueller Schmerzepisoden, andererseits das Verhindern von Rezidiven und Chronifizierung der Beschwerden.

Die primäre Behandlung ist eine aktive Selbstbehandlung, dh. es werden Bewegungen und Positionen gesucht, mit denen Patienten ihre Symptome selbst verbessern können. Wichtig ist die regelmäßige Anwendung dieses Selbstbehandlungsverfahrens im Alltag. Die Patienten lernen ihr Problem selbst in den Griff zu bekommen, dh. es wird die größtmögliche Unabhängigkeit vom Therapeuten angestrebt. Sollten sich die Symptome durch die Selbstbehandlungsverfahren nicht ausreichend reduzieren lassen, werden spezifische manuelle Techniken eingesetzt.

Die Rezidivprophylaxe beinhaltet:
  • Haltungskorrektur
  • Verhaltensänderungen
  • ergonomische Instruktionen


Manualtherapie nach Maitland
       
Bei diesem Konzept wird nach genauer Befunderhebung und Untersuchung mittels Mobilisation der Gelenke eine Verbesserung der Beweglichkeit und Schmerzsituation erzielt. Durch die konsequente Suche nach Bewegungsstörungen findet man die Urschen des Problems.

Ein wesentlicher Punkt dieses Behandlungskonzeptes ist die Suche nach vergleichbaren Zeichen in der Symptomatik und den Beschwerden des Patienten. Der Therapeut erhebt dabei am Beginn der einzelnen Behandlungen relevante und vergleichbare Parameter wie etwa das Bewegungsausmaß bis zum schmerzhaften Punkt. Auf Grund jener erfolgt die Behandlung und danach werden diese vergleichbaren Parameter wiederbefundet. Eine Verbesserung der Parameter zeigt dem Therapeuten, dass er auf dem richtigen Weg ist, eine Verschlechterung fordert eine Änderung in der Art der Behandlungstechnik.

In weiterer Folge besteht ein Ziel darin, den Patienten über gezielte Eigenmobilisation, Verhaltensänderung im Alltag, usw., langfristig helfen zu können.


Manualtherapie nach Cyriax

Cyriax ist ein weiteres Konzept aus der manuellen Therapie, um Funktionsstörungen und Bewegungseinschränkungen zu diagnostizieren und zu behandeln.

Im Vordergrund stehen eine genaue Befunderhebung und eine spezifische Behandlung von Schmerzen, Funktionsstörungen und Bewegungseinschränkungen.


Myofascial Release

Myofascial Release ist eine osteopathische Technik, mit der tiefsitzende Verspannungen und Verklebungen im Bindegewebe gelöst werden können.

Ziel der Arbeit ist es chronische Verspannungen und Blockierungen zu lösen und ausgleichend auf die Faszienspannung des Gesamtorganismus zu wirken. Gelenke werden entlastet, muskuläre Fehlspannungen ausgeglichen, mit dem Effekt, die chronischen Panzerungen des Gesamtsystems zu lockern.


PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitaton)

Dies ist eine Methode zur Erleichterung des Zusammenspiels der einzelnen Muskelgruppen und Nerven durch adäquate Stimulation (visuell, taktil, auditiv). Wichtige Ziele dieser Technik sind:
  • Bewegungsverbesserung (Qualität, Quantität)
  • Bewegungserleichterung
  • Koordinationsschulung
  • Entspannung
  • Muskelkräftigung

Diese Technik verbindet alle Bewegungsrichtungen, die in einem Gelenk möglich sind und bringt somit eine Annäherung zur physiologischen Funktion bzw. zu den Alltagsbewegungen.


Sport-Physiotherapie

Ziel der Sportphysiotherapie ist eine schnelle Wiederherstellung der sportlichen Leistungsfähigkeit vor, während und nach dem Training oder Wettkampf.
Man unterscheidet zwei übergeordnete Bereiche:

Prävention
Die Prävention von Verletzungen und Überlastungserscheinungen / Übertraining durch trainings- und wettkampfbegleitende Betreuung in Form von Ausgleichsgymnastik (Koordination, Stretching..), Muskel- und Gelenksfunktionsdiagnostik, gezieltem Grundlagenausdauertraining uvm.

Rehabilitation
Die Rehabilitation nach Verletzungen oder Phasen reduzierter Leistungsfähigkeit. Von besonderer Bedeutung sind das sportartspezifische und disziplinspezifische Rehabilitations - Training bis hin zur normalen Wiederaufnahme des Trainings.

Durch das Zusamenspiel von Sportmedizin, Sportwissenschaften und Physiotherapie wird der optimale Benefit für unsere Patienten gefunden.



Elektrotherapie

In der Elektrotherapie versucht man mittels unterschiedlicher Stromformen eine Verbesserung der Schmerzsituation zu erzielen.

Damit kann sowohl akuter als auch chronischer Schmerz behandelt werden. Durch die Anwendung dieser Stromformen kann man die Wundheilung in ihrem physiologischen Verlauf unterstützen. Bei verzögerter oder steckengebliebener Wundheilung kann der Einsatz von Strom auch eine wichtige Hilfe sein, um die Wundheilung wieder in die richtige Richtung zu lenken.

Letztlich ist es auch möglich das herkömmliche Krafttraining zur Verbesserung der muskulären Funktion mittels der Applikation von bestimmten Stromformen zu unterstützen. Dabei wird die jeweils zu trainierenden Muskelgruppen nicht nur passiv durch den Strom behandelt, sondern der Patient führt zur gleichen Zeit Bewegungen durch, die der Arbeitsweise des Muskels oder der Muskelgruppe entspricht.



Bindegewebsmassage (BGM)

Die BGM wurde in den 30er Jahren von der deutschen Kranken- gymnastin Elisabeth Dicke entwickelt.

Man geht bei der BGM davon aus, dass bei Erkrankungen innerer Organe im lockeren Bindegewebe der Unterhaut der Reflexzonen Spannungsveränderungen entstehen, die man beheben muss. Dazu reizt man mit einer besonderen Technik die Gewebsabschnitte, in denen die Spannung verändert ist, bis ein Spannungsausgleich erreicht ist. Die Reizung wiederum beeinflusst das vegetative Nervensystem, sodass indirekt oder reflektorisch gestörte Organfunktionen behandelt werden können. Die Spannungs- unterschiede in der Unterhaut werden mit einer sogenannten "Hautfaltentastung" ermittelt.

Die Therapie besteht nun darin, mittels verschiedener Griffe einen Spannungsausgleich im Bindegewebe der Unterhaut zu erreichen. Der Patient verspürt während der Ausführung des therapeutischen Zuges ein klares und helles Schneide- und Ritzgefühl.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass der Spannungsausgleich auch auf das vegetative Nervensystem einen harmonisierenden Einfluss hat. Durch die Harmoniesierung des vegetativen Nervensystems können auch die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert werden.


Lymphdrainage nach Dr. Vodder

Eine Technik, um akute, entzündliche, mit Schwellung einher- gehende Prozesse zu beruhigen, zu entstauen und mit sanften Griffen diese Stauung abzudrainieren - der Vorgang ist mit einer Pumpwirkung zu vergleichen.

Wirkungsweise:
Anregung der Lymphmotorik im behandeltem Gebiet.

Indikationen:
Ödeme der Extremitäten, traumatische Schädigungen, wie zum Beispiel: Blutergüsse, Nachbehandlung von Brüchen, Distorsionen, Muskelrissen, Morbus Sudeck, Narbenbehandlungen, Sehnenscheidenentzündungen, nach operativen Eingriffen, uvm ...


Akupunktmassage (APM) nach Penzel

Die APM ist eine Massageart, die nach dem Grundgedanken der chinesischen Akupunkturlehre ein Gleichgewicht im Energiehaushalt des Körpers anstrebt. Diese Energieversorgung erfolgt über ganz bestimmte Bahnen, die sogenannten Meridiane, die spiegelbildlich über beide Körperhälften verlaufen.

Bei Störungen des Energieflusses im Verlauf der Meridiane (Verletzungen, Narben,...) kommt es zu Meridian-Blockaden. Das Yin-Yang Gleichgewicht geht verloren und es können in verschiedenen Körperteilen Krankheitssymptome entstehen, wie z.B.: Schmerzen. Schmerz ist laut Dr. Voll der Schrei des Körpers nach fließender Energie.

Ziel der Akupunktmassage ist es, den Energiekreislauf zu therapieren, Hindernisse im Energiefluss zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass alle Bereiche mit einer bedarfsgerechten Menge an Energie versorgt werden. Dazu zieht der Therapeut die Meridiane mit einem Stäbchen, Kristall oder den Fingerkuppen nach, und versucht so, tonisierend oder beruhigend, das Gleichgewicht im Meridianhaushalt wiederherzustellen und die Eigenregulation des Körpers anzuregen.


Fußreflexzonenmassage nach Marquart

Die Aufgabe der Fußreflexzonenmassage besteht darin, blockierte Regelkreise wiederzubeleben und so die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die körpereigenen Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren. Nicht der Therapeut heilt - er sorgt lediglich dafür, dass die Autoregulationsmechanismen ungehindert arbeiten können.

Durch die Fußreflexzonenmassage erhält das korrespondierende Organ einen Impuls zur besseren Funktion. Die daraus resultierende verbesserte Durchblutung mobilisiert die körper- eigenen Heilkräfte. Schlackenreiches Blut wird abtransportiert, frisches sauerstoff- reiches, mit Nährstoffen beladenes Blut, fließt zu jeder einzelnen Zelle.

Die Fußreflexzonenmassage wird daher neben anderen Therapien zur sogenannten "weichen Medizin" gezählt. Ihrem Wesen entsprechend zeigt sie selten spektakuläre, plötzliche Erfolge. Vielmehr zeichnet sich diese Therapieform durch langsame und langzeitige Erfolge aus, ohne das physiologische Gleichgewicht zu stören.
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